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Faelwen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Archiv von Adurath
K Flotoni verschob die Seite Halblinge nach Faelwen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
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==Archivrolle Nr. 30 „Von den Halblingen Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 30 „Von den Faelwen Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br></i>
von Chronist Merolan Tarfried<br></i>
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===Geschichte===
===Geschichte===


<i>Als drittes der alten Völker Aduraths gelten die Halblinge,  
<i>Als drittes der alten Völker Aduraths gelten die Faelwen,  
deren Existenz sich bereits seit vielen Jahrhunderten in  
deren Existenz sich bereits seit vielen Jahrhunderten in  
den Chroniken nachweisen lässt. Zwar wurden sie erst merklich  
den Chroniken nachweisen lässt. Zwar wurden sie erst merklich  
später als Elfen und Zwerge erstmals bewusst wahrgenommen,  
später als Alvaren und Dvergen erstmals bewusst wahrgenommen,  
doch legen zahlreiche Hinweise nahe, dass sie schon lange  
doch legen zahlreiche Hinweise nahe, dass sie schon lange  
zuvor im Verborgenen lebten. Noch heute begegnet man ihnen  
zuvor im Verborgenen lebten. Noch heute begegnet man ihnen  
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führen sie ein Leben, das von vielen als einfach bezeichnet  
führen sie ein Leben, das von vielen als einfach bezeichnet  
wird — ein Urteil, das der Wahrheit nur teilweise gerecht wird.  
wird — ein Urteil, das der Wahrheit nur teilweise gerecht wird.  
Die Halblinge streben weder nach Macht noch nach militärischer  
Die Faelwen streben weder nach Macht noch nach militärischer  
Stärke, noch hegen sie Interesse an politischem Einfluss.  
Stärke, noch hegen sie Interesse an politischem Einfluss.  
Stattdessen widmen sie sich mit großer Sorgfalt dem bestellten  
Stattdessen widmen sie sich mit großer Sorgfalt dem bestellten  
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dieses Volkes.
dieses Volkes.


Ähnlich wie die Elfen fühlen sich auch die Halblinge der Natur  
Ähnlich wie die Alvaren fühlen sich auch die Faelwen der Natur  
tief verbunden. Doch im Gegensatz zu jenen bleibt ihnen der  
tief verbunden. Doch im Gegensatz zu jenen bleibt ihnen der  
bewusste Umgang mit deren Magie größtenteils verschlossen.  
bewusste Umgang mit deren Magie größtenteils verschlossen.  
Zauberwirker sind unter Halblingen äußerst selten. Eine
Zauberwirker sind unter Faelwen äußerst selten.</i>
bemerkenswerte Ausnahme stellen die Bugans dar, unter denen sich
vereinzelt jene finden, die gelernt haben, mit magischen Kräften
umzugehen — auf eine Weise, die selbst erfahrenen Gelehrten fremd
erscheint.</i>


===Erscheinungsbild===   
===Erscheinungsbild===   


Halblinge sind von kleiner Gestalt und unterscheiden sich trotz  
Faelwen sind von kleiner Gestalt und unterscheiden sich trotz  
oberflächlicher Ähnlichkeit deutlich von den Zwergen. Ihre  
oberflächlicher Ähnlichkeit deutlich von den Zwergen. Ihre  
Körpergröße liegt in der Regel bei etwa hundert Maßeinheiten;  
Körpergröße liegt in der Regel bei etwa hundert Maßeinheiten;  
nur wenige erreichen mit Glück eine Höhe von bis zu  
nur wenige erreichen mit Glück eine Höhe von bis zu  
einhundertzwanzig Maßeinheiten. In ihrem Lebensalter übertreffen  
einhundertzwanzig Maßeinheiten. In ihrem Lebensalter übertreffen  
sie den Menschen kaum, denn die meisten Halblinge werden knapp  
sie den Menschen kaum, denn die meisten Faelwen werden knapp  
hundert Jahre alt.
hundert Jahre alt.


Ihr Körperbau variiert von schmal bis stämmig, neigt jedoch eher  
Ihr Körperbau variiert von schmal bis stämmig, neigt jedoch eher  
zur Rundlichkeit als zu ausgeprägter Muskelkraft. Dennoch sind  
zur Rundlichkeit als zu ausgeprägter Muskelkraft. Dennoch sind  
Halblinge überraschend flink und beweglich. Viele Berichte schildern  
Faelwen überraschend flink und beweglich. Viele Berichte schildern  
ihre bemerkenswerte Fähigkeit, sich leise zu bewegen oder in ihrer  
ihre bemerkenswerte Fähigkeit, sich leise zu bewegen oder in ihrer  
Umgebung nahezu zu verschwinden, wenn sie es darauf anlegen.
Umgebung nahezu zu verschwinden, wenn sie es darauf anlegen.


Im Gegensatz zu Zwergen besitzen Halblinge kaum ausgeprägte  
Im Gegensatz zu Dvergen besitzen Halblinge kaum ausgeprägte  
Körperbehaarung. Ihre Gesichtszüge wirken auf andere Völker meist  
Körperbehaarung. Ihre Gesichtszüge wirken auf andere Völker meist  
freundlich und unscheinbar, weshalb sie häufig als angenehme und  
freundlich und unscheinbar, weshalb sie häufig als angenehme und  
unkomplizierte Gestalten wahrgenommen werden.
unkomplizierte Gestalten wahrgenommen werden.
Eine deutliche Abweichung bilden die Bugans. Sie sind noch kleiner
als gewöhnliche Halblinge und bleiben oftmals unter der Marke von
hundert Maßeinheiten. Ihre Gesichtszüge gelten als unförmig und fremdartig,
mitunter gar als abstoßend. Doch ist es nicht allein ihr Äußeres, das
Misstrauen weckt. Andere Völker meiden den Umgang mit Bugans vor allem
wegen ihrer sonderbaren Bräuche und ihres unberechenbaren Umgangs mit
Magie, über den zahlreiche, oft widersprüchliche Berichte existieren.


===Lebensweise===
===Lebensweise===


Ähnlich wie die Elfen verfolgen die Halblinge ein ruhiges Leben im Einklang  
Ähnlich wie die Alvaren verfolgen die Halblinge ein ruhiges Leben im Einklang  
mit ihrer Umgebung. Doch selbst die Elfen, so heißt es unter Gelehrten,  
mit ihrer Umgebung. Doch selbst die Alvaren, so heißt es unter Gelehrten,  
könnten sich von der Gelassenheit und Zufriedenheit der Halblinge noch  
könnten sich von der Gelassenheit und Zufriedenheit der Faelwen noch  
manches abschauen. Für dieses kleine Volk liegt der wahre Reichtum nicht  
manches abschauen. Für dieses kleine Volk liegt der wahre Reichtum nicht  
in Macht oder Wissen, sondern in Beständigkeit, Gemeinschaft und einem  
in Macht oder Wissen, sondern in Beständigkeit, Gemeinschaft und einem  
friedvollen Alltag.
friedvollen Alltag.


Die meisten Halblinge leben als Bauern in kleinen Dörfern, eingebettet in  
Die meisten Faelwen leben als Bauern in kleinen Dörfern, eingebettet in  
fruchtbare Täler und sanfte Hügellandschaften. Ihre Felder sind sorgfältig  
fruchtbare Täler und sanfte Hügellandschaften. Ihre Felder sind sorgfältig  
bestellt, ihre Gärten gepflegt, und kaum ein Stück Land bleibt ungenutzt.  
bestellt, ihre Gärten gepflegt, und kaum ein Stück Land bleibt ungenutzt.  
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weithin als zuverlässig und von bemerkenswerter Qualität.
weithin als zuverlässig und von bemerkenswerter Qualität.


Nur wenige Halblinge übernehmen Aufgaben als Wachen, und noch weniger verlassen  
Nur wenige Faelwen übernehmen Aufgaben als Wachen, und noch weniger verlassen  
ihre Heimat, um allein durch die Welt zu ziehen. Abenteuerlust ist ihnen fremd,  
ihre Heimat, um allein durch die Welt zu ziehen. Abenteuerlust ist ihnen fremd,  
doch nicht aus Feigheit, sondern aus Zufriedenheit mit dem, was sie besitzen. Wer  
doch nicht aus Feigheit, sondern aus Zufriedenheit mit dem, was sie besitzen. Wer  
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stets zurück.
stets zurück.


Das soziale Leben der Halblinge ist reich an Festen und Zusammenkünften. Besonders  
Das soziale Leben der Faelwen ist reich an Festen und Zusammenkünften. Besonders  
Geburtstage besitzen einen hohen Stellenwert und werden mit großer Freude begangen.  
Geburtstage besitzen einen hohen Stellenwert und werden mit großer Freude begangen.  
An solchen Tagen kommen ganze Dörfer zusammen, um zu essen, zu trinken, Geschichten  
An solchen Tagen kommen ganze Dörfer zusammen, um zu essen, zu trinken, Geschichten  
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und selbst Fremde finden selten eine verschlossene Tür.
und selbst Fremde finden selten eine verschlossene Tür.


Von einem Halbling zum Essen eingeladen zu werden, gilt als eine der höchsten Formen  
Von einem Faelwen zum Essen eingeladen zu werden, gilt als eine der höchsten Formen  
der Anerkennung. Sie legen großen Wert auf reichhaltige, gute Mahlzeiten und teilen  
der Anerkennung. Sie legen großen Wert auf reichhaltige, gute Mahlzeiten und teilen  
diese großzügig. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Halblinge mit  
diese großzügig. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Faelwen mit  
erstaunlicher Hingabe essen — und ebenso bereitwillig nachschenken. Für sie ist das  
erstaunlicher Hingabe essen — und ebenso bereitwillig nachschenken. Für sie ist das  
gemeinsame Mahl Ausdruck von Vertrauen, Freundschaft und echter Gastfreundschaft.
gemeinsame Mahl Ausdruck von Vertrauen, Freundschaft und echter Gastfreundschaft.


Im Ganzen betrachtet gelten die Halblinge als das gastfreundlichste Volk Aduraths.  
Im Ganzen betrachtet gelten die Faelwen als das gastfreundlichste Volk Aduraths.  
Wer friedlich kommt, wird empfangen; wer hungrig ist, wird gespeist; und wer müde ist,  
Wer friedlich kommt, wird empfangen; wer hungrig ist, wird gespeist; und wer müde ist,  
findet einen Platz am Feuer. In ihrer stillen Art erinnern sie die übrigen Völker daran,  
findet einen Platz am Feuer. In ihrer stillen Art erinnern sie die übrigen Völker daran,  
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<div class="archiv-scroll">
<div class="archiv-scroll">
==Archivrolle Nr. 31 – „Von den Breitohren Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 31 – „Von den Maerren Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Auch wenn die meisten Halblinge ein ruhiges und genügsames Leben führen, so finden sich  
Auch wenn die meisten Faelwen ein ruhiges und genügsames Leben führen, so finden sich  
unter ihnen vereinzelt jene, die dem Ruf des Abenteuers nicht widerstehen können.  
unter ihnen vereinzelt jene, die dem Ruf des Abenteuers nicht widerstehen können.  
Besonders unter den sogenannten Breitohren ist diese Neigung ausgeprägt. Sie gelten als  
Besonders unter den sogenannten Maerren ist diese Neigung ausgeprägt. Sie gelten als  
neugierig, tollkühn und ungewöhnlich wanderfreudig für ihr Volk.
neugierig, tollkühn und ungewöhnlich wanderfreudig für ihr Volk.


Die Breitohren lassen sich bevorzugt in sanften Hügellandschaften nieder, oft in der Nähe  
Die Maerren lassen sich bevorzugt in sanften Hügellandschaften nieder, oft in der Nähe  
von Flüssen, Sümpfen oder langsam fließenden Gewässern. Dort verbinden sie Arbeit und  
von Flüssen, Sümpfen oder langsam fließenden Gewässern. Dort verbinden sie Arbeit und  
Müßiggang auf ihre eigene Weise: Sie bestellen den Boden, legen Fallen aus, halten ihr  
Müßiggang auf ihre eigene Weise: Sie bestellen den Boden, legen Fallen aus, halten ihr  
Mittagsschläfchen im Gras — und versuchen am Abend ihr Glück beim Angeln.
Mittagsschläfchen im Gras — und versuchen am Abend ihr Glück beim Angeln.


Äußerlich unterscheiden sich die Breitohren deutlich von anderen Halblingen. In ihrer Größe  
Äußerlich unterscheiden sich die Maerren deutlich von anderen Faelwen. In ihrer Größe  
erinnern sie an Zwerge, während ihre breiten, leicht verlängerten Ohren an jene der Elfen
erinnern sie an Dvergen, während ihre breiten, leicht verlängerten Ohren an jene der Alvaren gemahnen.  
gemahnen. Dieses Merkmal macht sie unverkennbar und hat ihnen ihren Namen eingebracht. In  
In ihrer Erscheinung wie auch in ihrem Wesen stehen sie zwischen den Völkern — stets ein wenig  
ihrer Erscheinung wie auch in ihrem Wesen stehen sie zwischen den Völkern — stets ein wenig  
neugieriger, ein wenig wagemutiger als ihre Verwandten.</i>
neugieriger, ein wenig wagemutiger als ihre Verwandten.</i>
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'''Hautfarbe:'''  Helle bis sonnengebräunte Hautfarbe<br>
'''Hautfarbe:'''  Helle bis sonnengebräunte Hautfarbe<br>
'''Heimat:'''  Hügel, vorzugsweise nahe seichten Gewässern<br>
'''Heimat:'''  Hügel, vorzugsweise nahe seichten Gewässern<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Halblinge Aduraths“|Glaube der Halblinge]]<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Faelwen Aduraths“|Glaube der Faelwen]]<br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>


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==Archivrolle Nr. 32 – „Von den Stolzfußen Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 32 – „Von den Brannen Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Die Stolzfuße gelten als eine der ruhigsten und zurückgezogensten Sippen unter den Halblingen.  
Die Brannen gelten als eine der ruhigsten und zurückgezogensten Sippen unter den Faelwen.  
Sie schätzen Frieden, Stille und alles, was wächst und gedeiht. Essen, Gemeinschaft und ein  
Sie schätzen Frieden, Stille und alles, was wächst und gedeiht. Essen, Gemeinschaft und ein  
geordnetes Leben stehen für sie im Mittelpunkt ihres Daseins.
geordnetes Leben stehen für sie im Mittelpunkt ihres Daseins.
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finden sich bevorzugt an Auen, in fruchtbaren Tälern und auf sanften Hügeln, wo sie der Natur  
finden sich bevorzugt an Auen, in fruchtbaren Tälern und auf sanften Hügeln, wo sie der Natur  
nahe sein können.
nahe sein können.
Die Stolzfüße errichten keine großen Häuser. Stattdessen bauen sie kleine, auf ihre Größe  
Die Brannen errichten keine großen Häuser. Stattdessen bauen sie kleine, auf ihre Größe  
zugeschnittene Behausungen mit Grasdächern und weitläufigen Gärten. Besonders wohl fühlen sie  
zugeschnittene Behausungen mit Grasdächern und weitläufigen Gärten. Besonders wohl fühlen sie  
sich in ihren liebevoll ausgekleideten, unterirdischen Höhlen, die mehr an behagliche Wohnstätten  
sich in ihren liebevoll ausgekleideten, unterirdischen Höhlen, die mehr an behagliche Wohnstätten  
als an einfache Unterkünfte erinnern.
als an einfache Unterkünfte erinnern.
In ihrer stillen Lebensweise verkörpern die Stolzfüße wohl am deutlichsten das, was viele unter  
In ihrer stillen Lebensweise verkörpern die Brannen wohl am deutlichsten das, was viele unter  
einem typischen Halbling verstehen.</i>
einem typischen Faelwen verstehen.</i>
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'''Erscheinungsbild''' <br>
'''Erscheinungsbild''' <br>
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'''Hautfarbe:''' helle bis dunklere Hautfarbe <br>
'''Hautfarbe:''' helle bis dunklere Hautfarbe <br>
'''Heimat:''' Auen, Täler, sanfte Hügel <br>
'''Heimat:''' Auen, Täler, sanfte Hügel <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Halblinge Aduraths“|Glaube der Halblinge]] <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Faelwen Aduraths“|Glaube der Faelwen]] <br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>


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==Archivrolle Nr. 33 – „Von den Waidländern Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 33 – „Von den Weyden Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Die Waidländer finden ihre Heimat zumeist in lichten Wäldern, unweit jener grünen Ebenen und  
Die Weyden finden ihre Heimat zumeist in lichten Wäldern, unweit jener grünen Ebenen und  
Hügellandschaften, in denen auch Breitohren und Stolzfüße siedeln. Im Gegensatz zu vielen  
Hügellandschaften, in denen auch Maerren und Brannen siedeln. Im Gegensatz zu vielen  
anderen Halblingsippen suchen sie jedoch nicht die Abgeschiedenheit, sondern pflegen regen  
anderen Faelwensippen suchen sie jedoch nicht die Abgeschiedenheit, sondern pflegen regen  
Kontakt zu ihren Nachbarn.
Kontakt zu ihren Nachbarn.


Besonders zu den Waldelfen bestehen enge Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt und langjähriger  
Besonders zu den Thálvar bestehen enge Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt und langjähriger  
Vertrautheit beruhen. Auch anderen Völkern begegnen die Waidländer offener als ihre Verwandten, was  
Vertrautheit beruhen. Auch anderen Völkern begegnen die Weyden offener als ihre Verwandten, was  
sie zu geschätzten Mittlern zwischen den Gemeinschaften macht.
sie zu geschätzten Mittlern zwischen den Gemeinschaften macht.


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unauffällig in ihre Umgebung ein und zeugen von ihrem feinen Verständnis für die Gegebenheiten des Waldes.
unauffällig in ihre Umgebung ein und zeugen von ihrem feinen Verständnis für die Gegebenheiten des Waldes.


So stehen die Waidländer sinnbildlich zwischen den Welten — Halblinge im Herzen, doch mit einem Blick,  
So stehen die Weyden sinnbildlich zwischen den Welten — Faelwen im Herzen, doch mit einem Blick,  
der weiter reicht als der vieler ihrer Sippe.</i>
der weiter reicht als der vieler ihrer Sippe.</i>
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'''Hautfarbe:''' helle bis dunklere Hautfarbe <br>
'''Hautfarbe:''' helle bis dunklere Hautfarbe <br>
'''Heimat:''' Waldränder, lichte Wälder <br>
'''Heimat:''' Waldränder, lichte Wälder <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Halblinge Aduraths“|Glaube der Halblinge]] <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Faelwen Aduraths“|Glaube der Faelwen]] <br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>
'''Äquivalent:''' Hobbits (HdR) <br>


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==Archivrolle Nr. 34 – „Von den Bugans Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Faelwen Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
 
Bugans sind unter den Halblingen jene, über die selbst ihre Verwandten nur ungern sprechen. Grimmig im
Wesen, meist allein unterwegs und von einer eigentümlichen Verschlagenheit, gelten sie vielen Völkern als
unberechenbar — und nicht selten als gefährlich, wenn man sie reizt.
Sie leben zurückgezogen in kleinen Höhlen oder unter alten Baumwurzeln, fern jeder Dorfgemeinschaft.
 
Baukunst oder ausgeprägtes Handwerk sucht man bei ihnen vergebens. Dafür besitzen sie ein bemerkenswertes
Talent, den Besitz anderer unauffällig in den eigenen übergehen zu lassen. Glitzernde Gegenstände üben eine
beinahe magische Anziehung auf sie aus — ebenso wie Orte, an denen die Magie der Welt besonders stark pulsiert.
 
Tatsächlich findet sich unter den Bugans auffallend häufig eine natürliche Begabung für Magie. Doch anders
als bei Elfen oder Gelehrten äußert sich diese Gabe selten in feiner Kunst, sondern vielmehr in roher,
zerstörerischer Entladung. Nicht wenige Scheunen, Ställe oder Vorratshäuser sollen durch einen verärgerten Bugan
ihr Ende gefunden haben.
 
So kommt es, dass viele Völker Bugans misstrauen, sie meiden oder gar verfolgen — teils aus Furcht vor ihrem Wirken,
teils aus dem Wunsch, sich ihre eigenartige Magiebegabung zunutze zu machen.</i>
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'''Erscheinungsbild''' <br>
'''Größe:''' bis 120 Maßeinheiten <br>
'''Statur:''' rundlich bis dürr <br>
'''Hautfarbe:''' helle bis sehr dunkle Hautfarbe <br>
'''Heimat:''' Erdlöcher, alte Wurzeln <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Halblinge Aduraths“|Glaube der Halblinge]] <br>
'''Äquivalent:''' Bugans (HdR)<br>
 
'''Ende der Archivrolle Nr. 34'''
 
</div>
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==Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Halblinge Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Es ist nicht eindeutig bekannt, ob die Halblinge einer festen Religion folgen. Wohl aber weiß man,  
Es ist nicht eindeutig bekannt, ob die Faelwen einer festen Religion folgen. Wohl aber weiß man,  
dass sie in tiefer Verbundenheit mit der Natur leben und Feste im Einklang mit deren Zyklen begehen. Die Halblinge, ein  
dass sie in tiefer Verbundenheit mit der Natur leben und Feste im Einklang mit deren Zyklen begehen. Die Faelwen, ein  
überaus heiteres und lebensfrohes Volk, sind dafür bekannt, diese Bräuche zu wahren, ohne sie jedoch mit strenger  
überaus heiteres und lebensfrohes Volk, sind dafür bekannt, diese Bräuche zu wahren, ohne sie jedoch mit strenger  
Ernsthaftigkeit zu verfolgen. Unter ihnen ist es üblich, Vollmonde und andere bedeutsame Naturereignisse feierlich zu  
Ernsthaftigkeit zu verfolgen. Unter ihnen ist es üblich, Vollmonde und andere bedeutsame Naturereignisse feierlich zu  
zelebrieren. Der Glaube der Halblinge gilt gemeinhin als äußerst friedfertig und freundlich; so schließen sie niemanden,  
zelebrieren. Der Glaube der Faelwen gilt gemeinhin als äußerst friedfertig und freundlich; so schließen sie niemanden,  
ungeachtet dessen Glaubens, von ihren Ritualen aus. Ferner ist bekannt, dass Halblinge, die mit Elfen zusammenleben oder  
ungeachtet dessen Glaubens, von ihren Ritualen aus. Ferner ist bekannt, dass Faelwen, die mit Alvaren zusammenleben oder  
sich in deren Nähe aufhalten, mitunter Elemente des elfischen Glaubens annehmen. Dieses Phänomen lässt sich jedoch  
sich in deren Nähe aufhalten, mitunter Elemente des alvarischen Glaubens annehmen. Dieses Phänomen lässt sich jedoch  
ausschließlich bei Halblingen und Elfen beobachten, da beide Völker ihre tiefe Naturverbundenheit teilen.</i>
ausschließlich bei Faelwen und Alvaren beobachten, da beide Völker ihre tiefe Naturverbundenheit teilen.</i>


'''Ende der Archivrolle Nr. 35'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 35'''
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Version vom 11. September 2026, 18:39 Uhr

Archivrolle Nr. 30 „Von den Faelwen Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Geschichte

Als drittes der alten Völker Aduraths gelten die Faelwen, deren Existenz sich bereits seit vielen Jahrhunderten in den Chroniken nachweisen lässt. Zwar wurden sie erst merklich später als Alvaren und Dvergen erstmals bewusst wahrgenommen, doch legen zahlreiche Hinweise nahe, dass sie schon lange zuvor im Verborgenen lebten. Noch heute begegnet man ihnen nur selten, denn die Halblinge meiden große Städte und die Nähe fremder Völker und ziehen es vor, in kleinen, abgeschiedenen Gemeinschaften zu bestehen.

Ihre Siedlungen liegen fern der großen Handelsrouten, verborgen in sanften Hügellandschaften oder fruchtbaren Tälern. Dort führen sie ein Leben, das von vielen als einfach bezeichnet wird — ein Urteil, das der Wahrheit nur teilweise gerecht wird. Die Faelwen streben weder nach Macht noch nach militärischer Stärke, noch hegen sie Interesse an politischem Einfluss. Stattdessen widmen sie sich mit großer Sorgfalt dem bestellten Boden, der Pflege ihrer Gemeinschaft und der behaglichen Gestaltung ihrer Heimstätten.

Diese Wohnstätten finden sich häufig unter grasbewachsenen Hügeln, deren Eingänge kunstvoll verborgen sind. Innen jedoch offenbaren sie geräumige, warme und sorgfältig eingerichtete Höhlen, die von einem ausgeprägten Sinn für Gemütlichkeit zeugen. Ordnung, Sauberkeit und Gastlichkeit gelten als hohe Tugenden dieses Volkes.

Ähnlich wie die Alvaren fühlen sich auch die Faelwen der Natur tief verbunden. Doch im Gegensatz zu jenen bleibt ihnen der bewusste Umgang mit deren Magie größtenteils verschlossen. Zauberwirker sind unter Faelwen äußerst selten.

Erscheinungsbild

Faelwen sind von kleiner Gestalt und unterscheiden sich trotz oberflächlicher Ähnlichkeit deutlich von den Zwergen. Ihre Körpergröße liegt in der Regel bei etwa hundert Maßeinheiten; nur wenige erreichen mit Glück eine Höhe von bis zu einhundertzwanzig Maßeinheiten. In ihrem Lebensalter übertreffen sie den Menschen kaum, denn die meisten Faelwen werden knapp hundert Jahre alt.

Ihr Körperbau variiert von schmal bis stämmig, neigt jedoch eher zur Rundlichkeit als zu ausgeprägter Muskelkraft. Dennoch sind Faelwen überraschend flink und beweglich. Viele Berichte schildern ihre bemerkenswerte Fähigkeit, sich leise zu bewegen oder in ihrer Umgebung nahezu zu verschwinden, wenn sie es darauf anlegen.

Im Gegensatz zu Dvergen besitzen Halblinge kaum ausgeprägte Körperbehaarung. Ihre Gesichtszüge wirken auf andere Völker meist freundlich und unscheinbar, weshalb sie häufig als angenehme und unkomplizierte Gestalten wahrgenommen werden.

Lebensweise

Ähnlich wie die Alvaren verfolgen die Halblinge ein ruhiges Leben im Einklang mit ihrer Umgebung. Doch selbst die Alvaren, so heißt es unter Gelehrten, könnten sich von der Gelassenheit und Zufriedenheit der Faelwen noch manches abschauen. Für dieses kleine Volk liegt der wahre Reichtum nicht in Macht oder Wissen, sondern in Beständigkeit, Gemeinschaft und einem friedvollen Alltag.

Die meisten Faelwen leben als Bauern in kleinen Dörfern, eingebettet in fruchtbare Täler und sanfte Hügellandschaften. Ihre Felder sind sorgfältig bestellt, ihre Gärten gepflegt, und kaum ein Stück Land bleibt ungenutzt. Landwirtschaft ist für sie nicht nur Lebensgrundlage, sondern fester Bestandteil ihrer Identität. Sie arbeiten mit Geduld und Hingabe, und ihre Ernten gelten weithin als zuverlässig und von bemerkenswerter Qualität.

Nur wenige Faelwen übernehmen Aufgaben als Wachen, und noch weniger verlassen ihre Heimat, um allein durch die Welt zu ziehen. Abenteuerlust ist ihnen fremd, doch nicht aus Feigheit, sondern aus Zufriedenheit mit dem, was sie besitzen. Wer dennoch aufbricht, tut dies meist aus besonderem Anlass — und kehrt, sofern möglich, stets zurück.

Das soziale Leben der Faelwen ist reich an Festen und Zusammenkünften. Besonders Geburtstage besitzen einen hohen Stellenwert und werden mit großer Freude begangen. An solchen Tagen kommen ganze Dörfer zusammen, um zu essen, zu trinken, Geschichten zu teilen und die Gemeinschaft zu feiern. Lachen und Musik erfüllen dann die Straßen, und selbst Fremde finden selten eine verschlossene Tür.

Von einem Faelwen zum Essen eingeladen zu werden, gilt als eine der höchsten Formen der Anerkennung. Sie legen großen Wert auf reichhaltige, gute Mahlzeiten und teilen diese großzügig. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Faelwen mit erstaunlicher Hingabe essen — und ebenso bereitwillig nachschenken. Für sie ist das gemeinsame Mahl Ausdruck von Vertrauen, Freundschaft und echter Gastfreundschaft.

Im Ganzen betrachtet gelten die Faelwen als das gastfreundlichste Volk Aduraths. Wer friedlich kommt, wird empfangen; wer hungrig ist, wird gespeist; und wer müde ist, findet einen Platz am Feuer. In ihrer stillen Art erinnern sie die übrigen Völker daran, dass Größe nicht im Maß des Körpers liegt, sondern im Herzen.

Ende der Archivrolle Nr. 30


Archivrolle Nr. 31 – „Von den Maerren Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Auch wenn die meisten Faelwen ein ruhiges und genügsames Leben führen, so finden sich unter ihnen vereinzelt jene, die dem Ruf des Abenteuers nicht widerstehen können. Besonders unter den sogenannten Maerren ist diese Neigung ausgeprägt. Sie gelten als neugierig, tollkühn und ungewöhnlich wanderfreudig für ihr Volk.

Die Maerren lassen sich bevorzugt in sanften Hügellandschaften nieder, oft in der Nähe von Flüssen, Sümpfen oder langsam fließenden Gewässern. Dort verbinden sie Arbeit und Müßiggang auf ihre eigene Weise: Sie bestellen den Boden, legen Fallen aus, halten ihr Mittagsschläfchen im Gras — und versuchen am Abend ihr Glück beim Angeln.

Äußerlich unterscheiden sich die Maerren deutlich von anderen Faelwen. In ihrer Größe erinnern sie an Dvergen, während ihre breiten, leicht verlängerten Ohren an jene der Alvaren gemahnen. In ihrer Erscheinung wie auch in ihrem Wesen stehen sie zwischen den Völkern — stets ein wenig neugieriger, ein wenig wagemutiger als ihre Verwandten.

Erscheinungsbild
Größe: bis 140 Maßeinheiten
Statur: Rundlich, teils Muskulös
Hautfarbe: Helle bis sonnengebräunte Hautfarbe
Heimat: Hügel, vorzugsweise nahe seichten Gewässern
Glauben: Glaube der Faelwen
Äquivalent: Hobbits (HdR)

Ende der Archivrolle Nr. 31


Archivrolle Nr. 32 – „Von den Brannen Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Die Brannen gelten als eine der ruhigsten und zurückgezogensten Sippen unter den Faelwen. Sie schätzen Frieden, Stille und alles, was wächst und gedeiht. Essen, Gemeinschaft und ein geordnetes Leben stehen für sie im Mittelpunkt ihres Daseins.

Gegenüber anderen Völkern verhalten sie sich zurückhaltend und mit spürbarem Misstrauen. Unter ihresgleichen jedoch sind sie offen, gesellig und von herzlicher Art. Ihre Siedlungen finden sich bevorzugt an Auen, in fruchtbaren Tälern und auf sanften Hügeln, wo sie der Natur nahe sein können. Die Brannen errichten keine großen Häuser. Stattdessen bauen sie kleine, auf ihre Größe zugeschnittene Behausungen mit Grasdächern und weitläufigen Gärten. Besonders wohl fühlen sie sich in ihren liebevoll ausgekleideten, unterirdischen Höhlen, die mehr an behagliche Wohnstätten als an einfache Unterkünfte erinnern. In ihrer stillen Lebensweise verkörpern die Brannen wohl am deutlichsten das, was viele unter einem typischen Faelwen verstehen.

Erscheinungsbild
Größe: bis 140 Maßeinheiten
Statur: Rundlich, füllig
Hautfarbe: helle bis dunklere Hautfarbe
Heimat: Auen, Täler, sanfte Hügel
Glauben: Glaube der Faelwen
Äquivalent: Hobbits (HdR)

Ende der Archivrolle Nr. 32


Archivrolle Nr. 33 – „Von den Weyden Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Die Weyden finden ihre Heimat zumeist in lichten Wäldern, unweit jener grünen Ebenen und Hügellandschaften, in denen auch Maerren und Brannen siedeln. Im Gegensatz zu vielen anderen Faelwensippen suchen sie jedoch nicht die Abgeschiedenheit, sondern pflegen regen Kontakt zu ihren Nachbarn.

Besonders zu den Thálvar bestehen enge Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt und langjähriger Vertrautheit beruhen. Auch anderen Völkern begegnen die Weyden offener als ihre Verwandten, was sie zu geschätzten Mittlern zwischen den Gemeinschaften macht.

Da das dichte Wurzelwerk des Waldes das Anlegen unterirdischer Höhlen erschwert, errichten sie ihre Behausungen meist über der Erde. Kleine, gut getarnte Häuser aus Holz und Naturmaterialien fügen sich unauffällig in ihre Umgebung ein und zeugen von ihrem feinen Verständnis für die Gegebenheiten des Waldes.

So stehen die Weyden sinnbildlich zwischen den Welten — Faelwen im Herzen, doch mit einem Blick, der weiter reicht als der vieler ihrer Sippe.

Erscheinungsbild
Größe: bis 135 Maßeinheiten
Statur: Rundlich, teils schlank
Hautfarbe: helle bis dunklere Hautfarbe
Heimat: Waldränder, lichte Wälder
Glauben: Glaube der Faelwen
Äquivalent: Hobbits (HdR)

Ende der Archivrolle Nr. 33


Archivrolle Nr. 35 – „Glaube der Faelwen Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Es ist nicht eindeutig bekannt, ob die Faelwen einer festen Religion folgen. Wohl aber weiß man, dass sie in tiefer Verbundenheit mit der Natur leben und Feste im Einklang mit deren Zyklen begehen. Die Faelwen, ein überaus heiteres und lebensfrohes Volk, sind dafür bekannt, diese Bräuche zu wahren, ohne sie jedoch mit strenger Ernsthaftigkeit zu verfolgen. Unter ihnen ist es üblich, Vollmonde und andere bedeutsame Naturereignisse feierlich zu zelebrieren. Der Glaube der Faelwen gilt gemeinhin als äußerst friedfertig und freundlich; so schließen sie niemanden, ungeachtet dessen Glaubens, von ihren Ritualen aus. Ferner ist bekannt, dass Faelwen, die mit Alvaren zusammenleben oder sich in deren Nähe aufhalten, mitunter Elemente des alvarischen Glaubens annehmen. Dieses Phänomen lässt sich jedoch ausschließlich bei Faelwen und Alvaren beobachten, da beide Völker ihre tiefe Naturverbundenheit teilen.

Ende der Archivrolle Nr. 35