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Elfen: Unterschied zwischen den Versionen

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<div style="padding:10px; background:#3E332F;border: 2px solid #1E1917; border-radius: 10px;">===Archivrolle Nr. 17 – „Von den Elfen Aduraths“=== <br>
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verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära <br>
==Archivrolle Nr. 17 – „Von den Elfen Aduraths“==  
von Chronist Merolan Tarfried <br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära <br>
von Chronist Merolan Tarfried</i> <br>


===Geschichte===


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<i>Seit dem ersten Erwachen der Elfen auf dieser Welt wandeln sie  
 
Geschichte
 
Seit dem ersten Erwachen der Elfen auf dieser Welt wandeln sie  
auf den Pfaden Aduraths. So berichten es ihre eigenen Lieder,  
auf den Pfaden Aduraths. So berichten es ihre eigenen Lieder,  
und so bestätigen es die ältesten Aufzeichnungen, die mir zugänglich  
und so bestätigen es die ältesten Aufzeichnungen, die mir zugänglich  
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vom uralten Atem der Welt. Ihre Geschichten sind im Wind zu hören, ihre Lieder  
vom uralten Atem der Welt. Ihre Geschichten sind im Wind zu hören, ihre Lieder  
im Rascheln der Blätter, und wer mit offenem Herzen lauscht, mag ihren Namen  
im Rascheln der Blätter, und wer mit offenem Herzen lauscht, mag ihren Namen  
flüstern hören, lange bevor er ihnen je begegnet.
flüstern hören, lange bevor er ihnen je begegnet.</i>
 
 
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Erscheinungsbild
===Erscheinungsbild===


Gemeinsam mit den Zwergen zählen die Elfen zu den ältesten bekannten Völkern  
<i>Gemeinsam mit den Zwergen zählen die Elfen zu den ältesten bekannten Völkern  
Aduraths. In Gesprächen mit Gelehrten wie auch in elfischen Überlieferungen  
Aduraths. In Gesprächen mit Gelehrten wie auch in elfischen Überlieferungen  
stieß ich immer wieder auf Berichte über Druiden, die seit Anbeginn der Zeit  
stieß ich immer wieder auf Berichte über Druiden, die seit Anbeginn der Zeit  
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begegnet sind, berichten von einer feinen, schwer greifbaren Ausstrahlung – einem  
begegnet sind, berichten von einer feinen, schwer greifbaren Ausstrahlung – einem  
schimmernden Hauch von Schönheit, als ruhe ein Teil ihres Wesens stets jenseits der  
schimmernden Hauch von Schönheit, als ruhe ein Teil ihres Wesens stets jenseits der  
greifbaren Welt.
greifbaren Welt.</i>
 
 
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Lebensweise  
===Lebensweise===


Wer längere Zeit unter Elfen verweilt, erkennt bald, dass ihr Leben einem Rhythmus folgt,  
<i>Wer längere Zeit unter Elfen verweilt, erkennt bald, dass ihr Leben einem Rhythmus folgt,  
der für sterbliche Augen nur schwer zu erfassen ist. Ruhe und Ausgewogenheit durchziehen  
der für sterbliche Augen nur schwer zu erfassen ist. Ruhe und Ausgewogenheit durchziehen  
ihr Dasein, als wäre jede Bewegung Teil eines größeren Liedes. Zeit, wie wir sie messen,  
ihr Dasein, als wäre jede Bewegung Teil eines größeren Liedes. Zeit, wie wir sie messen,  
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So leben die Elfen: bedacht, wachsam und tief verbunden mit Kräften, die älter sind als jede Chronik.  
So leben die Elfen: bedacht, wachsam und tief verbunden mit Kräften, die älter sind als jede Chronik.  
Wer ihre Lebensweise verstehen will, muss lernen zuzuhören – nicht nur ihren Worten, sondern dem  
Wer ihre Lebensweise verstehen will, muss lernen zuzuhören – nicht nur ihren Worten, sondern dem  
Schweigen zwischen ihnen.
Schweigen zwischen ihnen.</i>
 
 
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Ende der Archivrolle Nr. 17</div>
'''Ende der Archivrolle Nr. 17'''
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=== Untervölker ===
==Untervölker==


Archivrolle Nr. 18 – „Von den Hochelfen Aduraths“
Archivrolle Nr. 18 – „Von den Hochelfen Aduraths“

Version vom 20. Dezember 2025, 13:21 Uhr

Archivrolle Nr. 17 – „Von den Elfen Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Geschichte

Seit dem ersten Erwachen der Elfen auf dieser Welt wandeln sie auf den Pfaden Aduraths. So berichten es ihre eigenen Lieder, und so bestätigen es die ältesten Aufzeichnungen, die mir zugänglich waren. Sie gelten als eines der reinsten und anmutigsten Völker, geboren aus Licht, Blattwerk und der stillen Erinnerung der Schöpfung. Wer ihnen begegnet, spürt rasch, dass uralte Magie noch immer wie ein leiser Gesang durch ihre Adern fließt – ein Nachhall jener fernen Zeit, da die Welt jung war und die Sterne näher über ihr standen.

In meinen Studien wie auch in persönlichen Begegnungen wurde mir deutlich, dass das Wesen der Elfen untrennbar mit der Natur verwoben ist. Die Kraft der Wälder, das Murmeln der Flüsse und das stetige Atmen der Erde selbst scheinen Teil ihrer Seele zu sein. Wo andere Völker Land vermessen und Grenzen ziehen, erkennen Elfen lebendige Geflechte aus Leben, Geist und Zeit. Für sie ist die Welt kein Besitz, sondern ein Gespräch, das es zu achten gilt.

Ihre Heimstätten liegen verborgen in geheimnisvollen Wäldern, an mondberührten Seen und an vergessenen Orten, wo die Wurzeln ehrwürdiger Bäume tief in den Schoß der Welt greifen. Ich hatte Gelegenheit, einen solchen Ort aus der Ferne zu erblicken, und selbst dieser flüchtige Blick genügte, um die vollkommene Harmonie zu erahnen, die dort herrscht. Fern von Hast und Vergänglichkeit bewahren die Elfen hier Wissen aus längst entschwundenen Zeitaltern und pflegen eine Geduld, wie sie nur Wesen besitzen können, denen die Zeit selbst vertraut ist.

Doch ihre langen Leben tragen auch eine stille Traurigkeit, die sie selten offenbaren. Die Elfen wissen um die Flüchtigkeit der Sterblichen und um das rasche Vergehen jener, die nur für kurze Zeit unter denselben Sternen wandeln. Dieses Wissen ist eine leise Bürde, die sie mit jedem Atemzug begleitet. Aus den Chroniken der Jahrhunderte erwuchs Vorsicht, und ein sanftes, doch tief verwurzeltes Misstrauen gegenüber anderen Völkern hat sich in ihre Traditionen gewebt. So ziehen sie es vor, im Schutz uralter Haine zu verweilen und nur selten die Schwelle zur lauten Welt der Vergänglichkeit zu überschreiten.

Selbst die heiligsten Wälder jedoch blieben nicht gänzlich unberührt. In alten Liedern und ernsten Berichten ist von Angoroths finsterer Saat die Rede – einem dunklen Erbe vergessener Mächte, das einst in wenigen Elfenseelen Halt fand. Nur wenige vermochte es zu verderben, denn die Herzen der Elfen sind widerstandsfähig und von innerem Glanz erfüllt. Dennoch bewahren ihre Chroniken die Erinnerung an jene, die fielen, als mahnende Worte für kommende Zeitalter: dass selbst im reinsten Licht stets ein Schatten ruht.

So bestehen die Elfen fort: wachsam, stolz und tief verwurzelt in der beinahe ewigen Stille ihrer Wälder. Ein Volk zwischen Licht und Dämmerung, getragen vom uralten Atem der Welt. Ihre Geschichten sind im Wind zu hören, ihre Lieder im Rascheln der Blätter, und wer mit offenem Herzen lauscht, mag ihren Namen flüstern hören, lange bevor er ihnen je begegnet.

Erscheinungsbild

Gemeinsam mit den Zwergen zählen die Elfen zu den ältesten bekannten Völkern Aduraths. In Gesprächen mit Gelehrten wie auch in elfischen Überlieferungen stieß ich immer wieder auf Berichte über Druiden, die seit Anbeginn der Zeit gewandelt haben sollen – wenn auch längst nicht mehr in der Gestalt, die wir als elfisch erkennen würden. Die Alten erzählen ihren Kindern, dass die Seelen dieser Weisen in die Natur selbst übergegangen seien: in ehrwürdige Bäume, in Tiere von außergewöhnlicher Würde oder in das Flüstern der Winde, das durch die Kronen der Wälder zieht.

Elfen erreichen im Alter von etwa fünfundzwanzig Jahren die körperliche Reife eines Erwachsenen, gelten jedoch innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft erst mit dem hundertsten Lebensjahr als vollwertige Mitglieder ihres Volkes. Diese lange Phase des Lernens und Beobachtens erscheint Sterblichen fremd, doch unter Elfen gilt sie als notwendig, um Geist und Seele auf die Länge ihres Daseins vorzubereiten. Das wahre Maß ihrer Lebensspanne bleibt bis heute ein Mysterium. Einige Chroniken sprechen von Elfen, die über ein Jahrtausend hinweg lebten, doch um solche Gestalten ranken sich Legenden, in denen Wahrheit und Sage untrennbar miteinander verwoben sind.

Gewöhnlich jedoch zieht es die meisten Elfen nach rund sieben Jahrhunderten in den sogenannten Tiefen Schlummer. Dieser Zustand gleicht weder einem gewöhnlichen Schlaf noch dem Tod, sondern etwas dazwischen. Ihr Körper ruht, ihr Geist wandert. In diesem traumgleichen Zustand verharren Körper und Geist über weitere Jahrzehnte hinweg. Ob die Schlafenden träumen, wachen oder in fernere Welten wandeln, vermochte mir bislang niemand mit Gewissheit zu beantworten. Die Elfen selbst sprechen darüber nur selten – und wenn, dann mit einer Ehrfurcht, die jede weitere Frage verstummen lässt.

Das Erscheinungsbild der Elfen ist geprägt von Anmut und zeitloser Eleganz. Sie sind von schlankem Wuchs und erreichen für gewöhnlich eine Größe von etwa einhundertachtzig bis zweihundert Maßeinheiten. Ihr markantestes Merkmal sind die langen, spitz zulaufenden Ohren, deren Form und Länge von Individuum zu Individuum variiert. Viele, die einem Elfen begegnet sind, berichten von einer feinen, schwer greifbaren Ausstrahlung – einem schimmernden Hauch von Schönheit, als ruhe ein Teil ihres Wesens stets jenseits der greifbaren Welt.

Lebensweise

Wer längere Zeit unter Elfen verweilt, erkennt bald, dass ihr Leben einem Rhythmus folgt, der für sterbliche Augen nur schwer zu erfassen ist. Ruhe und Ausgewogenheit durchziehen ihr Dasein, als wäre jede Bewegung Teil eines größeren Liedes. Zeit, wie wir sie messen, besitzt für sie kaum Gewicht; nicht die Jahre sind von Bedeutung, sondern die Tiefe der erlebten Augenblicke. Ein Gespräch kann sich über Tage erstrecken, eine Entscheidung über Jahrzehnte reifen, ohne dass Ungeduld Einzug hält.

Doch so sehr dieses Grundverständnis alle Elfen eint, so verschieden wird es von den fünf bekannten Elfenvölkern gelebt. Hochelfen suchen die Ordnung und die Bewahrung alter Lehren, Waldelfen lauschen den Stimmen der Bäume und Tiere, Mondelfen folgen den Zyklen des Himmels, während Schattenelfen Pfade beschreiten, die im Zwielicht verborgen liegen. Die Sonnenfeuerelfen hingegen wenden ihren Blick dem Wandel und der Macht zu; sie streben danach, das Ungezähmte zu formen und Kräfte zu bändigen, die andere Elfen meiden würden. Unter den Ihren gelten sie zugleich als bewundert wie gefürchtet.

Was jedoch nahezu allen Elfen gemeinsam ist, ist ihre geschärfte Wahrnehmung. Ich selbst durfte Zeuge werden, wie ein Elf eine Bewegung wahrnahm, die meinem Auge verborgen blieb. Ihr Blick scheint nicht nur Entfernungen zu überbrücken, sondern auch Absichten zu lesen. Diese Gabe macht sie zu meisterhaften Bogenschützen, deren Pfeile mit einer Ruhe gelöst werden, die beinahe ehrfürchtig stimmt. Ebenso bemerkenswert ist ihre Beweglichkeit: Sie gleiten durch Unterholz und über Wurzeln, als folgten ihre Füße Pfaden, die nur sie sehen können.

In handwerklichen Dingen zeigen die Elfen eine Geduld, die ihresgleichen sucht. Während viele Völker auf Schnelligkeit und Nutzen bedacht sind, arbeiten Elfen, als sprächen sie mit dem Material selbst. Besonders im Umgang mit Holz offenbart sich ihre wahre Kunstfertigkeit. Bögen aus elfischer Hand wirken nicht gefertigt, sondern gewachsen, als hätten sie ihre Form freiwillig angenommen. Metall hingegen wird seltener bearbeitet, doch unter den Elfen , besonders den Sonnenfeuerelfen, finden sich ein paar wenige Schmiede, deren Werke selbst Zwerge mit stillem Respekt betrachten.

Ein leiser Hauch von Magie wohnt nahezu jedem Elfen inne. Sie sprechen selten darüber, doch man spürt sie in ihren Liedern, in ihren Blicken und in der Art, wie sie die Welt berühren. Einst war es üblich, diese Gabe zu lehren und weiterzugeben. Heute jedoch ist die Magie ein seltenes Gut geworden. Nur Druiden und wenige Auserwählte dürfen sich ihrer Schulung widmen. Von einem Meister erkannt und angenommen zu werden, gilt unter Elfen als eine Ehre von solchem Gewicht, dass sie oft nur einmal in einem langen Leben zuteilwird.

So leben die Elfen: bedacht, wachsam und tief verbunden mit Kräften, die älter sind als jede Chronik. Wer ihre Lebensweise verstehen will, muss lernen zuzuhören – nicht nur ihren Worten, sondern dem Schweigen zwischen ihnen.

Ende der Archivrolle Nr. 17


Untervölker

Archivrolle Nr. 18 – „Von den Hochelfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried



Unter den elfischen Völkern gelten die Hochelfen als die ältesten. In meinen Studien wie auch in Gesprächen mit anderen Chronisten zeigte sich rasch, dass ihre Weisheit weniger aus Worten als aus gelebter Erinnerung erwächst. Sie tragen die vergangenen Zeitalter still in sich und lassen ihr Handeln davon leiten.

Man begegnet ihnen meist an erhöhten und abgelegenen Orten – auf sanften Hügeln, an den Rändern magischer Wälder oder auf fernen Inseln. Diese Stätten wählen sie nicht aus Herrschaftsdrang, sondern aus dem Wunsch nach Ruhe und innerem Gleichgewicht.

Hochelfen gelten als besonnen und zurückhaltend. Sie meiden offene Konflikte, wann immer es ihnen möglich ist, und suchen stattdessen den Ausgleich. Was Außenstehenden als Zögern erscheinen mag, ist in Wahrheit Ausdruck ihrer Weitsicht und Geduld.

Wer einem Hochelfen begegnet, nimmt unweigerlich seine Eleganz und Grazie wahr. Ihr aufrechter Gang wirkt stolz, doch niemals überheblich – vielmehr zeugt er von einem tiefen Bewusstsein für den eigenen Platz in der Welt.


Erscheinungsbild Größe: bis 200 Maßeinheiten Statur: Schlank Hautfarbe: Hell Heimat: Hügel, Wälder und Inseln Glauben: Nicht bekannt Äquivalent: Noldor (HdR)


Ende der Archivrolle Nr. 18


Archivrolle Nr. 19 – „Von den Mondelfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried


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Eintrag der Chroniken

Die Mondelfen gehören zu jenen Elfenvölkern, denen man nur selten begegnet. Selbst unter kundigen Reisenden gelten Sichtungen als außergewöhnlich, denn dieses Volk meidet offene Pfade und belebte Orte. Nach meinen Aufzeichnungen leben sie vornehmlich auf abgeschiedenen Lichtungen magiebeseelter Wälder, an mondberührten Seen oder auf Inseln, von denen aus sie den Lauf des Mondes ungehindert beobachten können.

Ihr Dasein ist eng mit dem nächtlichen Gestirn verbunden. Die Mondelfen schöpfen Kraft aus seinem silbernen Schein, und besonders in den Stunden der Nacht scheinen Körper und Geist von neuer Stärke erfüllt. Bei Vollmond, so berichten mehrere Quellen übereinstimmend, erreicht diese Verbundenheit ihren Höhepunkt und verleiht ihnen eine Macht, die Außenstehende oft unterschätzen.

Im Wesen gelten Mondelfen als überwiegend gutmütig und still. Sie handeln bedacht und fern von Hast, doch ihre Sanftheit darf nicht mit Schwäche verwechselt werden. Ihre Haut trägt häufig einen hellen, beinahe schimmernden Ton, der an das fahle Licht des Mondes erinnert und ihre Herkunft unverkennbar macht.

Obwohl sie als das jüngste der elfischen Völker gelten, wäre es ein folgenschwerer Irrtum, ihre Fähigkeiten gering zu schätzen. Die Mondelfen haben gelernt, im Verborgenen zu bestehen, und ihre Stärke liegt ebenso in der Stille wie im Licht der Nacht.


Erscheinungsbild Größe: bis 185 Maßeinheiten Statur: Schlank Hautfarbe: Blass Heimat: Hügel, Wälder und Seen Glauben: Nicht bekannt Äquivalent:

Ende der Archivrolle Nr. 19


Archivrolle Nr. 20 – „Von den Schattenelfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried


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Eintrag der Chroniken

Die Schattenelfen unterscheiden sich deutlich von ihren oberirdischen Geschwistern. Während viele Elfenvölker die Luft unter den Bäumen oder die Höhen von Bergen bevorzugen, suchen die Schattenelfen Zuflucht in der Tiefe der Erde. In unterirdischen Höhlen und Pilzwäldern fühlen sie sich besonders wohl und schöpfen ihre Kraft aus der umgebenden Finsternis.

Begegnungen mit Schattenelfen sind selten und geschehen meist nur in der Nacht. In diesen Stunden treten sie gelegentlich an die Oberfläche, doch ihre Absichten sind schwer vorhersehbar. Wer sie in dunkler Umgebung antrifft, sollte sich ihres scharfen Verstandes und ihrer Kampfkraft bewusst sein. Dort zeigen sie sich weniger scheu und deutlich streitlustiger als andere Völker.

Ihr Wesen ist geprägt von der Dunkelheit, die sie umgibt, und dennoch folgt es einer inneren Ordnung, die nur die ihren vollständig verstehen. Sie wirken geheimnisvoll und furchteinflößend für Außenstehende, doch in ihren eigenen Chroniken erscheinen sie als Hüter verborgener Wege und alter Geheimnisse.

So gelten die Schattenelfen als Meister der Nacht und der Finsternis, deren Stärke in Heimlichkeit, List und der Macht verborgen liegt, die nur aus tiefem Schatten erwächst.


Erscheinungsbild Größe: bis 180 Maßeinheiten Statur: Schlank Hautfarbe: Dunkel bis leicht Lila Heimat: Dunkle Wälder und Höhlen Glauben: Nicht bekannt Äquivalent:


Ende der Archivrolle Nr. 20


Archivrolle Nr. 21 – „Von den Sonnenfeuerelfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried


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Eintrag der Chroniken

Die Sonnenfeuerelfen stehen im deutlichen Kontrast zu den Mondelfen. Während letztere ihre Kraft aus dem silbernen Licht der Nacht schöpfen, ziehen die Sonnenfeuerelfen ihre Energie aus der Sonne und dem Feuer. Diese Kraft ist ungestüm und schwer zu zügeln, was nicht selten zu einer finsteren Neigung innerhalb ihres Volkes führt. Hier offenbart sich, wie Angoroths Saat selbst in einigen Elfen Fuß fassen konnte.

Man findet Sonnenfeuerelfen häufig in der Nähe aktiver Vulkane; Berichte deuten zudem darauf hin, dass sie in Wüstenregionen gesichtet wurden. Ihre Anwesenheit wird von anderen Völkern, vor allem Menschen, aber auch anderen Elfen, oft als Bedrohung wahrgenommen. Viele Quellen betonen, dass sie von Natur aus streitlustig und kriegsbereit sind, was sie zu gefährlichen Gegnern macht.

Trotz der wilden Natur einiger Individuen zeigen Sonnenfeuerelfen eine bemerkenswerte Stärke und Entschlossenheit. Ihre Verbindung zum Feuer verleiht ihnen nicht nur Macht, sondern auch die Fähigkeit, in Zeiten der Not zu überleben und sich gegen Widrigkeiten durchzusetzen. Wer sich ihnen nähert, sollte sowohl Respekt als auch Vorsicht walten lassen.

So gelten die Sonnenfeuerelfen als das ungestüme und feurige Gegenstück unter den elfischen Völkern, deren Macht aus Licht, Flammen und unbändiger Energie erwächst.


Erscheinungsbild Größe: bis 190 Maßeinheiten Statur: Kräftig und robust Hautfarbe: Hell bis leicht orange/rötlich Heimat: Warme Regionen, Vulkane Glauben: Nicht bekannt Äquivalent:


Ende der Archivrolle Nr. 21




Archivrolle Nr. 22 – „Von den Waldelfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried


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Eintrag der Chroniken

Unter den elfischen Völkern sind die Waldelfen am häufigsten anzutreffen. Sie bewohnen dichte Wälder und bevorzugen ein Leben in Einklang mit der Natur. Berichte und Beobachtungen deuten darauf hin, dass ihre Bauten nicht selten in den Wipfeln der Bäume errichtet werden, teilweise so hoch, dass sie der Kronenschicht der Wälder gleichkommen. Dieses Streben nach Nähe zur Natur ist charakteristisch für ihr Volk.

Die Waldelfen gelten als das friedlichste aller elfischen Völker, zeigen jedoch Geschick und Entschlossenheit, wenn sie sich verteidigen müssen. In einem Vergleich mit anderen Völkern könnte man sagen: Hochelfen sind der Verstand, Sonnenfeuerelfen der Mut, Schattenelfen das Verlangen, Mondelfen die innere Ruhe und Waldelfen das Herz – eine Eigenschaft, die sich besonders in ihrer Herzlichkeit und Gastfreundschaft äußert.

Ihre Lebenskraft schöpfen sie aus den tiefen Wurzeln der Bäume, genährt von der magischen Essenz Aduraths. Diese Verbindung verleiht ihnen nicht nur Stärke, sondern auch eine tiefe Verwurzelung im Rhythmus der Natur. Wer Zeit unter ihnen verbringt, erkennt rasch ihre innere Ruhe, ihr harmonisches Wesen und die stille Macht, die in jeder Handlung mitschwingt.

So erscheinen die Waldelfen als Hüter der Wälder, deren Stärke nicht in Krieg oder Eroberung liegt, sondern in der Pflege des Lebens und der tiefen Verbundenheit mit der Welt um sie herum.


Erscheinungsbild Größe: bis 186 Maßeinheiten Statur: Schlank Hautfarbe: Hell bis dunkel Heimat: Wälder Glauben: Nicht bekannt Äquivalent: Waldelben (HdR)


Ende der Archivrolle Nr. 22


Archivrolle Nr. 23 – „Glaube der Elfen Aduraths“ verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära von Chronist Merolan Tarfried


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Eintrag der Chroniken

Die Elfen pflegen eine tiefe Verehrung der magisch beseelten Orte, die über ganz Adurath verstreut sind. Diese Gebiete gelten als Quellen uralter Energie, die sie nicht nur beobachten, sondern in respektvoller Weise in sich aufnehmen. Jedes Elfenvolk wählt jene Orte, die am besten zu seiner Natur passen: so wie die Mondelfen sich von der nächtlichen Kraft des Mondes leiten lassen, finden andere Völker ihre Verbindung in den Wäldern, Bergen oder feurigen Ebenen ihrer Heimat.

Innerhalb jedes Stammes gibt es meistens einen Ältesten, oft als Druide bezeichnet. Diese weisen Männer und Frauen kennen sich in allen Belangen der Magie aus – von heiligen Orten über magische Artefakte bis hin zu Zaubern und alten Ritualen. Ihr Wissen wird behutsam an die Lehrlinge weitergegeben, die ausgewählt werden, um die Tradition und die magischen Geheimnisse ihres Volkes zu bewahren. Die Druiden gelten als Mittler zwischen dem lebendigen Strom der Welt und den elfischen Gemeinschaften, stets bedacht, dass das Gleichgewicht der Natur und der Magie gewahrt bleibt.

So wird der Glaube der Elfen zu einer gelebten Praxis: ein ständiges Hören auf die Stimme der Natur, das Erspüren der uralten Energien und die Weitergabe der Weisheit von Generation zu Generation. In ihm zeigt sich die tiefe Verbindung der Elfen zu Adurath, zu den Quellen der Magie und zu dem Leben, das aus ihnen erwächst.


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Ende der Archivrolle Nr. 23