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Norvyr: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Archiv von Adurath
K Flotoni verschob die Seite Nôrd nach Norvyr
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==Archivrolle Nr. 36 „Von den Nôrd Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 23 „Von den Norvyr Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br></i>
von Chronist Merolan Tarfried<br></i>
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===Geschichte===
===Geschichte===


<i>Die Nôrd werden von vielen als das stolze Volk des hohen Nordens bezeichnet.  
<i>Die Norvyr werden von vielen als das stolze Volk des hohen Nordens bezeichnet.  
In den Erzählungen anderer Völker erscheinen sie wie Gestalten aus Sagen –  
In den Erzählungen anderer Völker erscheinen sie wie Gestalten aus Sagen –  
groß gewachsen, rau im Wesen und von einer Wildheit erfüllt, die selbst  
groß gewachsen, rau im Wesen und von einer Wildheit erfüllt, die selbst  
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sondern zugleich zu den gefährlichsten.
sondern zugleich zu den gefährlichsten.


Ihr Erscheinungsbild allein genügt, um diesen Ruf zu nähren. Die Nôrd überragen  
Ihr Erscheinungsbild allein genügt, um diesen Ruf zu nähren. Die Norvyr überragen  
die meisten anderen Völker deutlich an Statur, weshalb sie in manchen Geschichten  
die meisten anderen Völker deutlich an Statur, weshalb sie in manchen Geschichten  
gar als Halbriesen beschrieben werden. Ihre breiten Schultern, kräftigen Gliedmaßen  
gar als Halbriesen beschrieben werden. Ihre breiten Schultern, kräftigen Gliedmaßen  
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Vieles in ihren Traditionen und Bräuchen deutet darauf hin, dass die verdorbene  
Vieles in ihren Traditionen und Bräuchen deutet darauf hin, dass die verdorbene  
Essenz Angoroths in ihnen einen festen Halt gefunden hat. Kampf gilt unter den  
Essenz Angoroths in ihnen einen festen Halt gefunden hat. Kampf gilt unter den  
Nôrd nicht nur als Notwendigkeit, sondern als Ausdruck von Stärke und Ehre.  
Norvyr nicht nur als Notwendigkeit, sondern als Ausdruck von Stärke und Ehre.  
Konfrontationen werden nicht gemieden, sondern häufig bewusst gesucht.
Konfrontationen werden nicht gemieden, sondern häufig bewusst gesucht.


Gleichzeitig offenbart sich in meinen Aufzeichnungen eine andere, nicht minder  
Gleichzeitig offenbart sich in meinen Aufzeichnungen eine andere, nicht minder  
bemerkenswerte Eigenschaft dieses Volkes: die Kunst der Seefahrt. Die Nôrd gelten  
bemerkenswerte Eigenschaft dieses Volkes: die Kunst der Seefahrt. Die Norvyr gelten  
als außergewöhnlich erfahrene Seefahrer, die selbst den gefährlichsten Gezeiten und  
als außergewöhnlich erfahrene Seefahrer, die selbst den gefährlichsten Gezeiten und  
Stürmen trotzen. Ihre Schiffe sollen robust sein wie ihre Erbauer, und viele  
Stürmen trotzen. Ihre Schiffe sollen robust sein wie ihre Erbauer, und viele  
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rauer See sicher ihren Kurs halten.
rauer See sicher ihren Kurs halten.


Erstmals wurden die Nôrd nachweislich von zwergischen Prospektoren gesichtet, die  
Erstmals wurden die Norvyrnachweislich von dvergischen Prospektoren gesichtet, die  
sich in den kalten Norden wagten, um neue Stollen zu erschließen. Diese Begegnungen  
sich in den kalten Norden wagten, um neue Stollen zu erschließen. Diese Begegnungen  
verliefen selten friedlich und prägten das frühe Bild, das andere Völker von ihnen  
verliefen selten friedlich und prägten das frühe Bild, das andere Völker von ihnen  
erhielten. Bis heute gelten die Nôrd als kampflustig und wenig geneigt, Fremden mit  
erhielten. Bis heute gelten die Norvyr als kampflustig und wenig geneigt, Fremden mit  
Vertrauen zu begegnen.
Vertrauen zu begegnen.


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===Erscheinungsbild===  
===Erscheinungsbild===  


<i>Wer einem Nôrd zum ersten Mal begegnet, vergisst diesen Anblick nur schwer wieder.  
<i>Wer einem Norvyr zum ersten Mal begegnet, vergisst diesen Anblick nur schwer wieder.  
Ihre Gestalt allein genügt, um den Beinamen „Halbriesen“, den andere Völker ihnen gaben,  
Ihre Gestalt allein genügt, um den Beinamen „Halbriesen“, den andere Völker ihnen gaben,  
nachvollziehbar zu machen. Berichten zufolge erreichen viele von ihnen eine Größe von  
nachvollziehbar zu machen. Berichten zufolge erreichen viele von ihnen eine Größe von  
weit über zweihundert Maßeinheiten, was sie deutlich über die meisten Völker Aduraths erhebt.
weit über zweihundert Maßeinheiten, was sie deutlich über die meisten Völker Aduraths erhebt.


Ein Nôrd kann, so heißt es in mehreren Quellen, ein Alter von zweihundert bis zweihundertfünfzig  
Ein Norvyr kann, so heißt es in mehreren Quellen, ein Alter von zweihundert bis zweihundertfünfzig  
Jahren erreichen. Diese lange Lebensspanne geht einher mit einem Körperbau, der  
Jahren erreichen. Diese lange Lebensspanne geht einher mit einem Körperbau, der  
gleichermaßen muskulös wie stämmig erscheint. Ihre Gliedmaßen wirken kraftvoll, ihre Schultern  
gleichermaßen muskulös wie stämmig erscheint. Ihre Gliedmaßen wirken kraftvoll, ihre Schultern  
breit und ihre Haltung zeugt von der Härte der Umgebung, in der sie aufwachsen.
breit und ihre Haltung zeugt von der Härte der Umgebung, in der sie aufwachsen.


Auffällig ist zudem die starke Behaarung, die bei den Nôrd kaum Unterschiede zwischen  
Auffällig ist zudem die starke Behaarung, die bei den Norvyr kaum Unterschiede zwischen  
männlichen und weiblichen Angehörigen erkennen lässt. Dichtes Haar, wettergegerbte Haut und  
männlichen und weiblichen Angehörigen erkennen lässt. Dichtes Haar, wettergegerbte Haut und  
raue Gesichtszüge verleihen ihnen ein beinahe wildes Erscheinungsbild, das Außenstehende  
raue Gesichtszüge verleihen ihnen ein beinahe wildes Erscheinungsbild, das Außenstehende  
nicht selten einschüchtert.
nicht selten einschüchtert.


Vereinzelt berichten Reisende gar, dass unerfahrene Jäger einen Nôrd aus der Ferne für einen  
Vereinzelt berichten Reisende gar, dass unerfahrene Jäger einen Norvyr aus der Ferne für einen  
Bären hielten – ein Irrtum, der sich, wie man mir versicherte, als folgenschwerer erweisen  
Bären hielten – ein Irrtum, der sich, wie man mir versicherte, als folgenschwerer erweisen  
konnte als die Begegnung mit dem Tier selbst.
konnte als die Begegnung mit dem Tier selbst.
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===Lebensweise===
===Lebensweise===


<i>Die Nôrd sind ein aggressivs Volk. Sie leben Klans, kleinen Gruppierungen, die aus  
<i>Die Norvyr sind ein aggressivs Volk. Sie leben Klans, kleinen Gruppierungen, die aus  
mehreren Familien bestehen, sie sich Haus und Hof teilen.  
mehreren Familien bestehen, sie sich Haus und Hof teilen.  
Aufgrund ihrer hohen Lust nach Streitigkeiten, kommt es regelmäßig zu Spaltungen der Klans.  
Aufgrund ihrer hohen Lust nach Streitigkeiten, kommt es regelmäßig zu Spaltungen der Klans.  
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Es soll auch schon vorgekommen sein das diese kämpfe sogar ganze sich untereinander  
Es soll auch schon vorgekommen sein das diese kämpfe sogar ganze sich untereinander  
vollkommen ausgeloscht haben sollen. Das ist einer der Gründe warum die Nôrd nie eines der  
vollkommen ausgeloscht haben sollen. Das ist einer der Gründe warum die Norvyr nie eines der  
zahlreichen Völker auf Adurath waren.
zahlreichen Völker auf Adurath waren.


Nôrd sind hervorragende Jäger und wie auch die Elfen, sehr mit der Natur und ihrer Umgebung  
Norvyr sind hervorragende Jäger und wie auch die Elfen, sehr mit der Natur und ihrer Umgebung  
verbunden, jedoch auf eine andere sehr spezielle Art, die viele andere Wesen der anderen  
verbunden, jedoch auf eine andere sehr spezielle Art, die viele andere Wesen der anderen  
Völker nicht ganz verstehen. Einige Nôrd, vor allem die Schamanen, können die Magie der Natur  
Völker nicht ganz verstehen. Einige Norvyr, vor allem die Schamanen, können die Magie der Natur  
in sich aufnehmen. In ein paar wenigen Geschichten wird auch etwas von Gestaltwandlern erwähnt,  
in sich aufnehmen. In ein paar wenigen Geschichten wird auch etwas von Gestaltwandlern erwähnt,  
die sich in bestimmte Tiere verwandeln können.
die sich in bestimmte Tiere verwandeln können.


Man munkelt das so die Namen der größten Nôrdklans entstanden sein sollen: Sie beschreiben  
Man munkelt das so die Namen der größten Norvyrklans entstanden sein sollen: Sie beschreiben  
das Tier, welches in der Sippe Vorherrscht. Ein Gestaltwandler vom Klan Bjør kann sich demnach  
das Tier, welches in der Sippe Vorherrscht. Ein Gestaltwandler vom Klan Bjarningar kann sich demnach  
nur in einen Bären verwandeln, wenn man diesen Geschichten trauen kann.
nur in einen Bären verwandeln, wenn man diesen Geschichten trauen kann.


Heute spricht man von vier nennenswertem Klans unter den Nôrd. Es existieren durchaus noch  
Heute spricht man von drei nennenswertem Klans unter den Norvyr. Es existieren durchaus noch  
weitere Klans im Norden, welche man jedoch nur sehr selten antrifft und die Anzahl ihrer  
weitere Klans im Norden, welche man jedoch nur sehr selten antrifft und die Anzahl ihrer  
Mitglieder auf ein paar wenige beschränkt ist.</i>
Mitglieder auf ein paar wenige beschränkt ist.</i>




'''Ende der Archivrolle Nr. 36'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 23'''


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<div class="archiv-scroll">
<div class="archiv-scroll">
==Archivrolle Nr. 37 – „Von den Stamm der Bären Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 24 – „Von den Bjarningar Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Unter den Stämmen der Nôrd zählt der Stamm der Bären zu den bekanntesten und zugleich zu den  
Unter den Stämmen der Nôrd zählt der Stamm der Bjarningar zu den bekanntesten und zugleich zu den  
am weitesten verbreiteten. Seine Angehörigen leben tief im eisigen Norden, in rauen Hügeln  
am weitesten verbreiteten. Seine Angehörigen leben tief im eisigen Norden, in rauen Hügeln  
und windgepeitschten Tälern, wo nur wenige andere Völker dauerhaft bestehen könnten.
und windgepeitschten Tälern, wo nur wenige andere Völker dauerhaft bestehen könnten.
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auch ihren Namen einbrachte.
auch ihren Namen einbrachte.


Gemeinsam mit dem Stamm der Hirsche gehören sie zu den größten Gruppen ihres Volkes. Aus ihren  
Gemeinsam mit dem Stamm der Hrafningar gehören sie zu den größten Gruppen ihres Volkes. Aus ihren  
Reihen gingen mehrfach Anführer hervor, denen es gelang, verschiedene Stämme zu vereinen und  
Reihen gingen mehrfach Anführer hervor, denen es gelang, verschiedene Stämme zu vereinen und  
Raubzüge in die südlicheren Gebiete Aduraths zu führen.
Raubzüge in die südlicheren Gebiete Aduraths zu führen.


So gilt der Stamm der Bären unter den Nôrd als Sinnbild roher Kraft und unbeugsamer Ausdauer.</i>
So gilt der Stamm der Bjarningar unter den Norvyr als Sinnbild roher Kraft und unbeugsamer Ausdauer.</i>
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'''Erscheinungsbild''' <br>
'''Erscheinungsbild''' <br>
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'''Hautfarbe:''' Helle Hautfarbe  <br>
'''Hautfarbe:''' Helle Hautfarbe  <br>
'''Heimat:''' Gebirge und Küsten. Kalte Regionen.  <br>
'''Heimat:''' Gebirge und Küsten. Kalte Regionen.  <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 40 – „Glaube der Nôrd Aduraths“|Bjornir]]  <br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 27 – „Glaube der Norvyr Aduraths“|Glaube der Norvyr]]  <br>
'''Äquivalent:''' Wikinger  <br>
'''Äquivalent:''' Wikinger  <br>


'''Ende der Archivrolle Nr. 37'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 24'''


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<div class="archiv-scroll">
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==Archivrolle Nr. 38 – „Von den Stamm der Raben Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 25 – „Von den Ulfingar Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Der Stamm der Raben bewohnt vor allem die eisigen Küsten des Nordens sowie die weiten, offenen
Der Stamm der Ulfingar zählt zu jenen Gruppen der Norvyr, die man nahezu in allen Regionen des Nordens  
Ebenen dahinter. In diesen kargen Regionen, wo Wind und Schnee nur selten zur Ruhe kommen, haben
sie gelernt, sich sicher zu bewegen.
 
Der Rabe selbst gilt als ihr Stammsymbol, und viele Beobachter meinen, gewisse Eigenschaften
dieses Tieres auch in den Angehörigen des Stammes wiederzuerkennen. Besonders bekannt sind sie
für ihre außergewöhnliche Sichtweite und ihre Fähigkeit, selbst kleinste Bewegungen in weiter
Entfernung wahrzunehmen.
 
Aus diesem Grund gelten die Rabenstämme unter den Nôrd als hervorragende Späher. Berichte
erzählen sogar, dass sie sich noch im dichtesten Schneesturm orientieren können, wo andere
längst den Weg verloren hätten.
 
So werden die Angehörigen dieses Stammes weniger für rohe Stärke als vielmehr für ihre Wachsamkeit
und ihren scharfen Blick geschätzt.</i>
 
'''Erscheinungsbild'''<br>
'''Größe:''' bis 190 Maßeinheiten<br>
'''Statur:''' Kräftig<br>
'''Hautfarbe:''' Helle Hautfarbe<br>
'''Heimat:''' Ebenen und Küsten. Kalte Regionen.<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 40 – „Glaube der Nôrd Aduraths“|Ravnir]]<br>
'''Äquivalent:''' Wikinger  <br>
 
'''Ende der Archivrolle Nr. 38'''
 
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==Archivrolle Nr. 39 – „Von den Stamm der Wölfe Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
 
Der Stamm der Wölfe zählt zu jenen Gruppen der Nôrd, die man nahezu in allen Regionen des Nordens  
antreffen kann. Von schroffen Küsten bis zu verschneiten Ebenen finden sich ihre Sippen, stets  
antreffen kann. Von schroffen Küsten bis zu verschneiten Ebenen finden sich ihre Sippen, stets  
bereit, ihr Revier zu verteidigen oder neues zu erobern.
bereit, ihr Revier zu verteidigen oder neues zu erobern.


Wie ihr Namensgeber gelten auch die Angehörigen dieses Stammes als besonders aggressiv. Kampf und  
Kampf und Beutezug gehören für sie zum alltäglichen Leben, und selbst andere Norvyr sind vor ihren Überfällen  
Beutezug gehören für sie zum alltäglichen Leben, und selbst andere Nôrd sind vor ihren Überfällen  
nicht sicher.
nicht sicher.


Gerade diese Rücksichtslosigkeit hat dem Wolfsstamm einen gefürchteten Ruf eingebracht. Unter den  
Gerade diese Rücksichtslosigkeit hat den Ulfingar einen gefürchteten Ruf eingebracht. Unter den  
Völkern des Nordens werden sie häufig als die gefährlichsten unter den Nôrd bezeichnet.
Völkern des Nordens werden sie häufig als die gefährlichsten unter den Norvyr bezeichnet.


So gilt der Stamm der Wölfe als Sinnbild für Jagdtrieb, Stärke und die unbarmherzige Seite des Nordens.</i>
So gilt der Stamm der Ulfingar als Sinnbild für Jagdtrieb, Stärke und die unbarmherzige Seite des Nordens.</i>


'''Erscheinungsbild'''<br>
'''Erscheinungsbild'''<br>
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'''Hautfarbe:''' Helle Hautfarbe<br>
'''Hautfarbe:''' Helle Hautfarbe<br>
'''Heimat:''' Ebenen und Wälder. Kalte Regionen.<br>
'''Heimat:''' Ebenen und Wälder. Kalte Regionen.<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 40 – „Glaube der Nôrd Aduraths“|Fendyr]]<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 27 – „Glaube der Norvyr Aduraths“|Glaube der Norvyr]]<br>
'''Äquivalent:''' Wikinger  <br>
'''Äquivalent:''' Wikinger  <br>


'''Ende der Archivrolle Nr. 39'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 25'''


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<div class="archiv-scroll">
==Archivrolle Nr. 40 – „Von den Stamm der Hirsche Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 26 – „Von den Hrafningar Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Der Stamm der Hirsche lebt vor allem in den nördlichsten Wäldern Aduraths. Dichte Baumreihen und  
Der Stamm der Hrafningar lebt vor allem in den nördlichsten Wäldern Aduraths. Dichte Baumreihen und  
schneebedeckte Forste bieten ihnen Schutz und Orientierung, weshalb sie offene und baumfreie  
schneebedeckte Forste bieten ihnen Schutz und Orientierung, weshalb sie offene und baumfreie  
Landschaften meist meiden.
Landschaften meist meiden.


Unter den Stämmen der Nôrd gelten die Hirsche als das friedfertigste Volk. Während andere Stämme ihre  
Unter den Stämmen der Norvyr gelten die Hrafningar als das friedfertigste Volk. Während andere Stämme ihre  
Stärke vor allem im Kampf suchen, sind Angehörige dieses Stammes gelegentlich sogar beim Handel mit  
Stärke vor allem im Kampf suchen, sind Angehörige dieses Stammes gelegentlich sogar beim Handel mit  
Menschen gesichtet worden.
Maren gesichtet worden.


Viele Berichte beschreiben sie als besonnener und weniger herzlos als andere Nôrd. Dennoch bleiben  
Viele Berichte beschreiben sie als besonnener und weniger herzlos als andere Norvyr. Dennoch bleiben  
auch sie Kinder des Nordens – widerstandsfähig, stolz und stets bereit, ihre Heimat zu verteidigen.
auch sie Kinder des Nordens – widerstandsfähig, stolz und stets bereit, ihre Heimat zu verteidigen.


So nimmt der Stamm der Hirsche eine besondere Stellung unter den Nôrd ein: zurückhaltender im Wesen,  
So nimmt der Stamm der Hrafningar eine besondere Stellung unter den Norvyr ein: zurückhaltender im Wesen,  
doch nicht minder standhaft.</i>
doch nicht minder standhaft.</i>


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'''Hautfarbe:''' Helle bis dunklere Hautfarbe<br>
'''Hautfarbe:''' Helle bis dunklere Hautfarbe<br>
'''Heimat:''' Nadelwälder. Kalte Regionen.<br>
'''Heimat:''' Nadelwälder. Kalte Regionen.<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 40 – „Glaube der Nôrd Aduraths“|Hjortyr]]<br>
'''Glauben:''' [[#Archivrolle Nr. 27 – „Glaube der Norvyr Aduraths“|Glaube der Norvyr]]<br>
'''Äquivalent:''' Wikinger<br>
'''Äquivalent:''' Wikinger<br>


'''Ende der Archivrolle Nr. 40'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 26'''


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<div class="archiv-scroll">
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==Archivrolle Nr. 41 – „Glaube der Nôrd Aduraths“==
==Archivrolle Nr. 27 – „Glaube der Norvyr Aduraths“==
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
<i>verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>
von Chronist Merolan Tarfried<br>


Der Glaube der Nôrd ist eng mit einer alten Legende verbunden, die im gesamten Norden erzählt wird.  
Der Glaube der Norvyr ist eng mit einer alten Legende verbunden, die im gesamten Norden erzählt wird.  
Sie handelt von Ólf Eriksson, einem mächtigen Anführer, der einst große Teile der nördlichen Stämme  
Sie handelt von Ólf Eriksson, einem mächtigen Anführer, der einst große Teile der nördlichen Stämme  
unter seinem Banner vereinte. Viele verehrten ihn für seine Stärke und seinen Mut, doch ebenso viele  
unter seinem Banner vereinte. Viele verehrten ihn für seine Stärke und seinen Mut, doch ebenso viele  
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übermitteln.
übermitteln.


Mehrere dieser Tiergeister gelten unter den Nôrd als besonders bedeutsam:
Mehrere dieser Tiergeister gelten unter den Norvyr als besonders bedeutsam:
Der Wolf gilt als Sinnbild von Macht, Mut und Überlebenswillen. Zugleich wird er im Norden oft als  
Der Wolf gilt als Sinnbild von Macht, Mut und Überlebenswillen. Zugleich wird er im Norden oft als  
Bote des Todes angesehen.
Bote des Todes angesehen.


Der Bär steht für Stärke, Standhaftigkeit und körperliche Kraft.
Der Bär steht für Stärke, Standhaftigkeit und körperliche Kraft.
Der Rabe verkörpert Weisheit, Geheimnisse und die Verbindung zur spirituellen Welt. Viele bringen ihn
mit Magie und alten Prophezeiungen in Verbindung.


Der Hirsch gilt als Zeichen von Freundschaft, Gemeinschaft und guter Ernte. Man sagt, sein Erscheinen  
Der Hirsch gilt als Zeichen von Freundschaft, Gemeinschaft und guter Ernte. Man sagt, sein Erscheinen  
bringe den Stämmen Frieden und Orientierung.
bringe den Stämmen Frieden und Orientierung.


Zu Ehren dieser Geister und ihres göttlichen Hirten halten die Nôrd Gebete, Opfergaben und Festlichkeiten  
Zu Ehren dieser Geister und ihres göttlichen Hirten halten die Norvyr Gebete, Opfergaben und Festlichkeiten  
ab. Besonders während der langen Winternächte werden Feuer entzündet und alte Geschichten erzählt, damit  
ab. Besonders während der langen Winternächte werden Feuer entzündet und alte Geschichten erzählt, damit  
die Geister des Nordens die Stämme nicht vergessen.
die Geister des Nordens die Stämme nicht vergessen.


So vereint der Glaube der Nôrd zwei Dinge, die ihr Volk seit jeher prägen: die Erinnerung an einen  
So vereint der Glaube der Norvyr zwei Dinge, die ihr Volk seit jeher prägen: die Erinnerung an einen  
gefallenen Anführer – und die uralten Tiere des Nordens, deren Geister über die Stämme wachen.</i>
gefallenen Anführer – und die uralten Tiere des Nordens, deren Geister über die Stämme wachen.</i>


'''Ende der Archivrolle Nr. 41'''
'''Ende der Archivrolle Nr. 27'''


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Aktuelle Version vom 11. September 2026, 18:49 Uhr

Archivrolle Nr. 23 „Von den Norvyr Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Geschichte

Die Norvyr werden von vielen als das stolze Volk des hohen Nordens bezeichnet. In den Erzählungen anderer Völker erscheinen sie wie Gestalten aus Sagen – groß gewachsen, rau im Wesen und von einer Wildheit erfüllt, die selbst erfahrene Reisende in Ehrfurcht versetzt. In meinen Nachforschungen zeigte sich jedoch rasch, dass sie nicht nur zu den jüngsten Völkern Aduraths zählen, sondern zugleich zu den gefährlichsten.

Ihr Erscheinungsbild allein genügt, um diesen Ruf zu nähren. Die Norvyr überragen die meisten anderen Völker deutlich an Statur, weshalb sie in manchen Geschichten gar als Halbriesen beschrieben werden. Ihre breiten Schultern, kräftigen Gliedmaßen und wettergegerbten Züge zeugen von einem Leben in harscher Umgebung, fern milder Klimata und sanfter Landschaften.

Ihr Ruf als brutales und streitlustiges Volk entspringt nicht bloß Vorurteilen. Vieles in ihren Traditionen und Bräuchen deutet darauf hin, dass die verdorbene Essenz Angoroths in ihnen einen festen Halt gefunden hat. Kampf gilt unter den Norvyr nicht nur als Notwendigkeit, sondern als Ausdruck von Stärke und Ehre. Konfrontationen werden nicht gemieden, sondern häufig bewusst gesucht.

Gleichzeitig offenbart sich in meinen Aufzeichnungen eine andere, nicht minder bemerkenswerte Eigenschaft dieses Volkes: die Kunst der Seefahrt. Die Norvyr gelten als außergewöhnlich erfahrene Seefahrer, die selbst den gefährlichsten Gezeiten und Stürmen trotzen. Ihre Schiffe sollen robust sein wie ihre Erbauer, und viele Küstenbewohner berichten mit Respekt von den langen, schmalen Schiffen, die selbst bei rauer See sicher ihren Kurs halten.

Erstmals wurden die Norvyrnachweislich von dvergischen Prospektoren gesichtet, die sich in den kalten Norden wagten, um neue Stollen zu erschließen. Diese Begegnungen verliefen selten friedlich und prägten das frühe Bild, das andere Völker von ihnen erhielten. Bis heute gelten die Norvyr als kampflustig und wenig geneigt, Fremden mit Vertrauen zu begegnen.

Obwohl sie die Gemeinsprache Aduraths verstehen und sprechen können, bevorzugen sie ihre eigene, schroffe und laute Sprache, deren Klang selbst für geübte Ohren ungewohnt wirkt. In ihr schwingt derselbe raue Ton mit, der ihr gesamtes Wesen prägt.

So erscheinen die Nôrd als ein junges, doch bereits gefürchtetes Volk – geprägt von Härte, Kampfgeist und der ungezähmten Natur des Nordens, die sie ihr Zuhause nennen.

Erscheinungsbild

Wer einem Norvyr zum ersten Mal begegnet, vergisst diesen Anblick nur schwer wieder. Ihre Gestalt allein genügt, um den Beinamen „Halbriesen“, den andere Völker ihnen gaben, nachvollziehbar zu machen. Berichten zufolge erreichen viele von ihnen eine Größe von weit über zweihundert Maßeinheiten, was sie deutlich über die meisten Völker Aduraths erhebt.

Ein Norvyr kann, so heißt es in mehreren Quellen, ein Alter von zweihundert bis zweihundertfünfzig Jahren erreichen. Diese lange Lebensspanne geht einher mit einem Körperbau, der gleichermaßen muskulös wie stämmig erscheint. Ihre Gliedmaßen wirken kraftvoll, ihre Schultern breit und ihre Haltung zeugt von der Härte der Umgebung, in der sie aufwachsen.

Auffällig ist zudem die starke Behaarung, die bei den Norvyr kaum Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Angehörigen erkennen lässt. Dichtes Haar, wettergegerbte Haut und raue Gesichtszüge verleihen ihnen ein beinahe wildes Erscheinungsbild, das Außenstehende nicht selten einschüchtert.

Vereinzelt berichten Reisende gar, dass unerfahrene Jäger einen Norvyr aus der Ferne für einen Bären hielten – ein Irrtum, der sich, wie man mir versicherte, als folgenschwerer erweisen konnte als die Begegnung mit dem Tier selbst.

So erscheint das äußere Bild der Nôrd als Spiegel ihres Wesens: roh, kraftvoll und von der unerbittlichen Natur des Nordens geformt.

Lebensweise

Die Norvyr sind ein aggressivs Volk. Sie leben Klans, kleinen Gruppierungen, die aus mehreren Familien bestehen, sie sich Haus und Hof teilen. Aufgrund ihrer hohen Lust nach Streitigkeiten, kommt es regelmäßig zu Spaltungen der Klans. Meistens entstehen diese Auseinandersetzung durch den Kampf um die Führung, der Ehre wegen oder wegen Streitigkeiten um Partner/innen.

Es soll auch schon vorgekommen sein das diese kämpfe sogar ganze sich untereinander vollkommen ausgeloscht haben sollen. Das ist einer der Gründe warum die Norvyr nie eines der zahlreichen Völker auf Adurath waren.

Norvyr sind hervorragende Jäger und wie auch die Elfen, sehr mit der Natur und ihrer Umgebung verbunden, jedoch auf eine andere sehr spezielle Art, die viele andere Wesen der anderen Völker nicht ganz verstehen. Einige Norvyr, vor allem die Schamanen, können die Magie der Natur in sich aufnehmen. In ein paar wenigen Geschichten wird auch etwas von Gestaltwandlern erwähnt, die sich in bestimmte Tiere verwandeln können.

Man munkelt das so die Namen der größten Norvyrklans entstanden sein sollen: Sie beschreiben das Tier, welches in der Sippe Vorherrscht. Ein Gestaltwandler vom Klan Bjarningar kann sich demnach nur in einen Bären verwandeln, wenn man diesen Geschichten trauen kann.

Heute spricht man von drei nennenswertem Klans unter den Norvyr. Es existieren durchaus noch weitere Klans im Norden, welche man jedoch nur sehr selten antrifft und die Anzahl ihrer Mitglieder auf ein paar wenige beschränkt ist.


Ende der Archivrolle Nr. 23


Archivrolle Nr. 24 – „Von den Bjarningar Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Unter den Stämmen der Nôrd zählt der Stamm der Bjarningar zu den bekanntesten und zugleich zu den am weitesten verbreiteten. Seine Angehörigen leben tief im eisigen Norden, in rauen Hügeln und windgepeitschten Tälern, wo nur wenige andere Völker dauerhaft bestehen könnten.

Die Mitglieder dieses Stammes gelten als besonders widerstandsfähig. Kälte, lange Winter und entbehrungsreiche Zeiten scheinen ihnen weniger anzuhaben als anderen Nôrd, was ihnen wohl auch ihren Namen einbrachte.

Gemeinsam mit dem Stamm der Hrafningar gehören sie zu den größten Gruppen ihres Volkes. Aus ihren Reihen gingen mehrfach Anführer hervor, denen es gelang, verschiedene Stämme zu vereinen und Raubzüge in die südlicheren Gebiete Aduraths zu führen.

So gilt der Stamm der Bjarningar unter den Norvyr als Sinnbild roher Kraft und unbeugsamer Ausdauer.

Erscheinungsbild
Größe: bis 200 Maßeinheiten
Statur: Kräftig, stark behaart
Hautfarbe: Helle Hautfarbe
Heimat: Gebirge und Küsten. Kalte Regionen.
Glauben: Glaube der Norvyr
Äquivalent: Wikinger

Ende der Archivrolle Nr. 24


Archivrolle Nr. 25 – „Von den Ulfingar Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Der Stamm der Ulfingar zählt zu jenen Gruppen der Norvyr, die man nahezu in allen Regionen des Nordens antreffen kann. Von schroffen Küsten bis zu verschneiten Ebenen finden sich ihre Sippen, stets bereit, ihr Revier zu verteidigen oder neues zu erobern.

Kampf und Beutezug gehören für sie zum alltäglichen Leben, und selbst andere Norvyr sind vor ihren Überfällen nicht sicher.

Gerade diese Rücksichtslosigkeit hat den Ulfingar einen gefürchteten Ruf eingebracht. Unter den Völkern des Nordens werden sie häufig als die gefährlichsten unter den Norvyr bezeichnet.

So gilt der Stamm der Ulfingar als Sinnbild für Jagdtrieb, Stärke und die unbarmherzige Seite des Nordens.

Erscheinungsbild
Größe: bis 195 Maßeinheiten
Statur: Kräftig, Muskulös
Hautfarbe: Helle Hautfarbe
Heimat: Ebenen und Wälder. Kalte Regionen.
Glauben: Glaube der Norvyr
Äquivalent: Wikinger

Ende der Archivrolle Nr. 25


Archivrolle Nr. 26 – „Von den Hrafningar Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Der Stamm der Hrafningar lebt vor allem in den nördlichsten Wäldern Aduraths. Dichte Baumreihen und schneebedeckte Forste bieten ihnen Schutz und Orientierung, weshalb sie offene und baumfreie Landschaften meist meiden.

Unter den Stämmen der Norvyr gelten die Hrafningar als das friedfertigste Volk. Während andere Stämme ihre Stärke vor allem im Kampf suchen, sind Angehörige dieses Stammes gelegentlich sogar beim Handel mit Maren gesichtet worden.

Viele Berichte beschreiben sie als besonnener und weniger herzlos als andere Norvyr. Dennoch bleiben auch sie Kinder des Nordens – widerstandsfähig, stolz und stets bereit, ihre Heimat zu verteidigen.

So nimmt der Stamm der Hrafningar eine besondere Stellung unter den Norvyr ein: zurückhaltender im Wesen, doch nicht minder standhaft.

Erscheinungsbild
Größe: bis 200 Maßeinheiten
Statur: Kräftig
Hautfarbe: Helle bis dunklere Hautfarbe
Heimat: Nadelwälder. Kalte Regionen.
Glauben: Glaube der Norvyr
Äquivalent: Wikinger

Ende der Archivrolle Nr. 26


Archivrolle Nr. 27 – „Glaube der Norvyr Aduraths“

verfasst im 282. Jahr der Vierten Ära
von Chronist Merolan Tarfried

Der Glaube der Norvyr ist eng mit einer alten Legende verbunden, die im gesamten Norden erzählt wird. Sie handelt von Ólf Eriksson, einem mächtigen Anführer, der einst große Teile der nördlichen Stämme unter seinem Banner vereinte. Viele verehrten ihn für seine Stärke und seinen Mut, doch ebenso viele beneideten ihn um seine Macht – unter ihnen auch sein eigener Bruder, Flórm.

Den Überlieferungen zufolge kannte Flórm die einzige Schwäche des großen Anführers: seine Familie. In einem Akt des Verrats entführte er Frau und Kinder seines Bruders, um ihn aus der Reserve zu locken. Von Trauer und Misstrauen geplagt irrte Ólf durch die kalte Nacht, bis er schließlich auf einem schneebedeckten Hügel verharrte. Dort, so heißt es, trat Flórm aus der Dunkelheit hervor – bewaffnet und bereit, seinen Bruder zu stürzen.

Zwischen den beiden entbrannte ein erbitterter Kampf. Während Sturmwinde über die Ebene fegten, schlug Ólf seinen Verräter nieder und hob den Hammer zum letzten Schlag. In diesem Moment jedoch zerriss ein Blitz den Himmel und traf den Anführer selbst. Das gleißende Licht durchbohrte ihn und fuhr weiter auf Flórm herab. Donner erfüllte den ganzen Norden, und als die Bewohner der umliegenden Siedlungen aus ihren Häusern traten, war der Sturm bereits verschwunden.

Stattdessen tanzten Nordlichter über den Himmel, und in ihrem Schimmer, so berichten es die alten Geschichten, erschien eine leuchtende Gestalt über dem Land – die Gestalt Ólf Erikssons. Von diesem Tag an nannten ihn die Stämme des Nordens „Ólf Eriksson, den Donnergott“, und seine Legende wurde zum Ursprung ihres Glaubens.

Im Laufe der Zeit verband sich diese Verehrung mit älteren Vorstellungen der nordischen Stämme, die den Tieren ihrer Heimat besondere Bedeutung zuschrieben. So entstand der Glaube an die Tiergeister des Nordens, über die Ólf als oberster Hirte wacht.

Diese Geister sollen sich bisweilen in Nebel, Sturm oder im flackernden Licht der Schneenacht zeigen. Besonders die Ältesten der Stämme berichten davon, dass sie in Träumen oder Visionen erscheinen und Zeichen übermitteln.

Mehrere dieser Tiergeister gelten unter den Norvyr als besonders bedeutsam: Der Wolf gilt als Sinnbild von Macht, Mut und Überlebenswillen. Zugleich wird er im Norden oft als Bote des Todes angesehen.

Der Bär steht für Stärke, Standhaftigkeit und körperliche Kraft.

Der Hirsch gilt als Zeichen von Freundschaft, Gemeinschaft und guter Ernte. Man sagt, sein Erscheinen bringe den Stämmen Frieden und Orientierung.

Zu Ehren dieser Geister und ihres göttlichen Hirten halten die Norvyr Gebete, Opfergaben und Festlichkeiten ab. Besonders während der langen Winternächte werden Feuer entzündet und alte Geschichten erzählt, damit die Geister des Nordens die Stämme nicht vergessen.

So vereint der Glaube der Norvyr zwei Dinge, die ihr Volk seit jeher prägen: die Erinnerung an einen gefallenen Anführer – und die uralten Tiere des Nordens, deren Geister über die Stämme wachen.

Ende der Archivrolle Nr. 27